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Suchbegriff: Wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung

Moody's Ratings stufte den Kreditausblick Indonesiens von „stabil” auf „negativ” herab und begründete dies mit der geringeren Vorhersehbarkeit und den fiskalischen Risiken der Vorzeigeprogramme von Präsident Prabowo Subianto, darunter kostenlose Schulmahlzeiten und der neue Staatsfonds Danantara. Dies führte zu einem Einbruch der indonesischen Aktienkurse und weckte Befürchtungen hinsichtlich einer „Vertrauenskrise” in die wirtschaftlichen Aussichten des Landes.
Die Europäische Union schlägt ihr bislang umfassendstes Sanktionspaket gegen den russischen Ölhandel vor, das sich gegen Schifffahrt, Versicherungen, Finanzierungen und andere maritime Dienstleistungen richtet. Damit soll Russland der Zugang zu westlicher Infrastruktur versperrt werden, die seine Rohölexporte insbesondere nach Indien und China erleichtert. Das Paket stellt eine erhebliche Verschärfung gegenüber dem bisherigen Ansatz der Preisobergrenze dar und ist Teil einer koordinierten westlichen Initiative, um den Druck auf Moskau zu erhöhen und den weltweiten Verkauf von russischem Öl zu erschweren und verteuern.
Magdalena Martullo-Blocher, CEO von EMS-Chemie, spricht über die positiven Jahresergebnisse des Unternehmens trotz schwieriger Marktbedingungen in den USA, kritisiert die Wirtschaftspolitik von Präsident Trump, weil sie nicht zu dem versprochenen Beschäftigungswachstum und Stabilität geführt hat, und äußert sich zu den Handelsverhandlungen zwischen der Schweiz und den USA, wobei sie ihre Präferenz für die Arbeit hinter den Kulissen gegenüber einer direkten Beteiligung an den Diskussionen im Oval Office zum Ausdruck bringt.
Indiens Importe von russischem Öl gingen im Dezember 2025 deutlich zurück und fielen von 34 % im November auf weniger als 25 % der Gesamtimporte – den niedrigsten Stand seit 38 Monaten. Der Rückgang folgt auf US-Sanktionen gegen die russischen Ölexporteure Rosneft und Lukoil, obwohl Indien aufgrund von Preissensibilität und Problemen mit der Kompatibilität der Raffinerien weiterhin zögert, sich zu einer Reduzierung der russischen Öleinkäufe zu verpflichten. Das Land importierte im Dezember 5,8 Millionen Tonnen russisches Rohöl im Wert von 2,71 Milliarden US-Dollar, gegenüber 3,72 Milliarden US-Dollar im Vormonat.
Die Europäische Zentralbank plant, ihre Eurep-Liquiditätslinie über die derzeitigen acht Nachbarländer der Eurozone hinaus auf weitere Länder auszuweiten, um die internationale Rolle des Euro zu stärken und finanzielle Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktkrisen zu gewährleisten. Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund einer Neubewertung des Status des US-Dollars als Reservewährung durch Investoren aufgrund der als unberechenbar empfundenen Wirtschaftspolitik der USA.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde behielt den Zinssatz unverändert bei 2,0 % und spielte das Konzept eines „globalen Euro” herunter, wobei sie betonte, dass andere Faktoren wie Rechtssicherheit und Handelsabkommen für den internationalen Währungsstatus wichtiger seien. Die starke Aufwertung des Euro wird beobachtet, da sie die Inflation stärker als erwartet dämpfen könnte. Experten diskutieren das Potenzial des Euro als globale Reservewährung, wobei sich die Diskussionen auf die Notwendigkeit von Eurobonds und einer gemeinsamen Fiskalpolitik zur Unterstützung der internationalen Rolle des Euro konzentrieren.
Der Rat der Europäischen Zentralbank hat beschlossen, die Leitzinsen unverändert zu lassen, da sich die Inflation um das Ziel von 2 % stabilisiert. Die Wirtschaft der Eurozone zeigte sich im vierten Quartal 2025 mit einem Wachstum von 0,3 % widerstandsfähig, angetrieben durch den Dienstleistungssektor und das Baugewerbe. Die EZB räumte zwar anhaltende geopolitische Spannungen und Unsicherheiten im globalen Handel ein, betonte jedoch einen datenabhängigen Ansatz für künftige Zinsentscheidungen und begrüßte den kürzlich erfolgten Beitritt Bulgariens zur Eurozone.
Die Vereinigten Staaten erhoben im Jahr 2025 Zölle in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar auf Schweizer Waren, was einer Versechsfachung gegenüber dem vorherigen Niveau entspricht. Mehr als die Hälfte der Zolleinnahmen stammte aus der Technologiebranche (1,1 Milliarden US-Dollar), während die Uhrenindustrie 486 Millionen US-Dollar beitrug. Studien deuten jedoch darauf hin, dass diese Zölle letztendlich der US-Wirtschaft geschadet haben. Eine Analyse bezeichnet sie sogar als „Eigentor” für die Amerikaner.
Der Artikel analysiert den globalen Währungswettbewerb zwischen Euro, US-Dollar und Renminbi und argumentiert, dass Europa substanziellere Maßnahmen wie die Einrichtung von Swap-Linien und die Ausgabe gemeinsamer Anleihen ergreifen muss, um die internationale Verwendung des Euro zu fördern. Er stellt Chinas ernsthafte Bemühungen um die Internationalisierung des Renminbi der politischen Lähmung Europas gegenüber und weist darauf hin, dass der Euro ohne entschlossenes Handeln seine Position als zweitwichtigste Währung der Welt verlieren könnte.
Die Nominierung von Kevin Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank durch Präsident Trump signalisiert einen starken Vorstoß zur Deregulierung des Bankwesens, da Warsh sich für eine Einschränkung der Regulierungsbefugnisse der Fed und eine stärkere Aufsicht durch das Weiße Haus einsetzt. Die Regierung koordiniert behördenübergreifend die Rücknahme von Vorschriften, die nach der Finanzkrise von 2008 eingeführt wurden, darunter Kapital- und Liquiditätsanforderungen, was Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und der Unabhängigkeit der Regulierungsbehörden aufkommen lässt.

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